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Ungewöhnliches in Liebesbeziehungen

Ungewöhnliche Beziehungen

Zur Zeit der Zeitungs-Kontaktanzeigen bedeutete eine „ungewöhnliche Beziehung“, dass sie Elemente beinhalteten sollte, die man damals noch als „Perversionen“ bezeichnete.

Auch heute gibt es noch die Auffassung, dass Menschen nur aus „romantischen“ Gründen und zur Fortpflanzung (Familie, Kinder) Partner (innen) suchen.

Ungewöhnliche Praktiken und Vorstellungen

Eine weitverbreitete Meinung über Sexualität besteht darin, dass „Sex“ immer etwas mit dem Penis oder der Vagina zu tun hat. Kurz: Sex ist eine Sache zwischen Frau und Mann, die uns die Natur im Grund geschenkt hat, um Nachkommen zu zeugen. Manche Religionsgemeinschaften halten diese Methode für die einzig erlaubte Form der Sexualität.

Im Grunde sind sexuelle Handlungen aber alle Methoden, um den Körper sexuell zu stimulieren. Dazu gehören unter anderem auch:

  • Masturbation (Manuell, auch gegenseitig)
  • Geräte, um Vibrationen zu erzeugen - hauptsächlich Vibratoren für Damen.
  • Möglichkeiten, die Haut zu reizen (Chemisch, durch künstliche und natürliche stimulierende Stoffe, beispielsweise Ingwer).
  • Zahllose Varianten, die Haut im Genital- oder Analbereich mechanisch zu reizen. (Bürsten und raue Textilien),
  • Handschläge, Kratzer, Hiebe oder Bisse.
  • Oral- oder Anal, aktiv wie passiv.
  • Feminisierung, Crossdressing, Rollenumkehr.

Diese Methoden setzen alle physischen Aktivitäten voraus. Hinzu kommen psychische Herausforderungen, etwa die eigene Scham zu überwinden oder sich dem Willen einer Person spielerisch zu unterwerfen. (Sich dominieren lassen)

Außerdem träumen viele Paare davon, eine dritte Person in das Geschehen einzubinden oder die freie Wahl zwischen mehreren Partnern/Partnerinnen zu haben.

Keines der genannten Themen ist so ungewöhnlich, dass nur ein winziger Prozentsatz jemals daran gedacht hätte.

Verwendete Quelle: Pychology Today

Für die Fantasien (Beispielsweise): - „What Exactly Is an Unusual Sexual Fantasy?“ von Christian C. Joyal, PhD, Amélie Cossette, BSc, and Vanessa Lapierre, BSc, Department of Psychology, Université du Québec à Trois-Rivières, Trois-Rivières, Québec, Canada.



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