Die Tischdame wird in zwei Variationen im Zusammenhang mit der Unterhaltung eines Herrn definiert.
In der „guten Gesellschaft“ ist es eine Dame, die besonders bei einem festlichen Essen einem Herren zugewiesen wird, der sie „zu Tisch führt“. Diese Sitte galt lange Zeit, um alleinstehende Herren in der Gesellschaft nicht zu benachteiligen. Das galt auch bei Bällen und anderen „hochoffiziellen“ Veranstaltungen.
In „Animierbars“, manchmal auch in Striplokalen und erotischen Varietés, werden oftmals Tischdamen beschäftigt, die den Getränkeumsatz anheben sollen, indem sie den Gästen „kleine erotische Gefälligkeiten“ erweisen. Normalerweise findet dabei kein Geschlechtsverkehr im herkömmlichen Sinne statt. Je nach Region und Gesetzeslage sind die Bedingungen jedoch unterschiedlich. In einigen Ländern bahnen bestimmte Serviererinnen erweiterte sexuelle Kontakte an, aber nicht während ihrer Schicht. Je nach Land und Ausübung der Tätigkeit sagt man auch „Animierfrauen“, „Animierdamen“ oder B-Girls. (Barmädchen).