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Machiavellismus ist eine philosophische Denkrichtung, die auf den italienischen Philosophen, Diplomaten und Schriftsteller Niccolò Machiavelli zurück geht, die bis heute seinen Namen trägt - Machiavelli lebte von 1469 bis 1527.
Diese Denkrichtung wird gelegentlich „manipulativen, morallosen Persönlichkeiten“ zugeschrieben die ihre ganzes Denken und Handeln auf Eigennutz ausrichten. Man kann also sagen, dass in vielen Lexika (auch professionellen) um eine Zuweisung handelt, die Ende des 20. Jahrhunderts entstand.
Schauen wir mal, was einen machiavellistischen Menschen angeblich auszeichnet:
1. Er(sie) legt wenig Wert auf (enge) persönliche Beziehungen.
2. Er(sie) fühlt sich wenig an übliche ethische Regeln gebunden.
3. Er(sie) orientiert sich überwiegend an Realitäten.
4. Woraus folgt, dass er/sie sich selten auf Ideologien einlässt.
(Nach Dorsch, vereinfacht).