Ein Kink ist ein abweichendes Verhalten von konventionellen sexuellen Normen. Das Gegenteil ist „Vanilla“.
Ein „Kink“ ist ein Szenenwort, das aber auch in der Umgangssprache mittlerweile sehr häufig gebraucht wird. Dabei werden als „Kink“ alle Gelüste oder Vorlieben bezeichnet, die nicht mit „konventionellem Sex„ („Vanilla“ oder „Blümchensex“) abgedeckt werden.
Entsprechend ist „kinky“ das dazugehörige Adjektiv. Es bezeichnet ein Verhalten, das auf die Ausübung einer der Praktiken hinausläuft, die mit „Kink“ beschreiben werden. Es können Elemente aus der Gruppe der BDSM-Begriffe sein, aber auch Machtspiele, Fetische und andere Arten von Aktivitäten sein, die als „abweichend“ gelten.
Seit einigen Jahren offenbaren manche Menschen ihre „Kinks“ bereits einem der ersten Dates.
Der Hinweis ist immer dann sinnvoll, wenn eine Beziehung angestrebt wird, die weit über „das Übliche“ hinausgeht. Doch was ist „das Übliche“? PiV? Oralverkehr? Analverkehr?
Um es einfach zu sagen: Wird eine Beziehung nicht ausschließlich eingegangen, um eine Familie zu gründen, füreinander zu sorgen oder gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen, dann stehen meist sexuelle Lüste im Vordergrund. Und ein Teil davon kann eben vom „normalen Geschlechtsverkehr“ abweichen.
Weil der Begriff „Kink“ aber nun ziemlich unscharf ist, raten Experten dazu, darüber zu sprechen, worin die Besonderheit („Der Kink“) besteht, also nicht blindlings auf eine „aufregende Erfahrung“ zu vertrauen.