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In diesem Abschnitt wird eine Gerätschaft behandelt, um Frauen „keusch zu halten“.
„Florentiner Gürtel“ oder „Keuschheitsgürtel“ wird eine Gerätschaft für verheiratete Frauen genannt, deren Keuschheit durch einen Gurt gesichert werden soll, solange sich der Ehemann auf Reisen befindet. Diese Gürtel, die durch den Schritt geführt und durch Schlösser gesichert sind, werden in zahnlosen Museen gezeigt. Es ist aber nicht sicher, ob es sie wirklich gab und ob sie tatsächlich in dieser Form angewendet wurden.
Moderne Varianten (für Frauen) finden immer noch in der BDSM-Szene Verwendung. Die „männliche Keuschhaltung“ ist hingegen eher eine Neuerung, bei der eine Art „Peniskäfig“ eingesetzt wird, der sowohl den Geschlechtsverkehr wie auch die Masturbation verhindern soll. Man spricht bei Männern auch von einem „Keuschheitsgeschirr“.
Die nebenstehende Grafik ist eine zeitgenössische Spottzeichnung auf die Ehefrau des Apothekers Parat.