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Keuschheit

Wann ist oder lebt jemand "keusch"?

Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes war einst „frei von geschlechtlichen Begierden“. Andere Quellen sagen aus, „Keuschheit“ bedeute, weder geschlechtliche Handlungen zu vollziehen noch über den Vollzug zu reden. Entsprechend heißt es im „Meyers“ um 1900 herum:

Keuschheit, als Tugend diejenige Gesinnungs-, Rede- und Handlungsweise, welche alles, was sich auf das Geschlechtsverhältnis bezieht, mit Scham und Scheu betrachtet.

Der Begriff wird heute nur noch sehr selten gebraucht, und auch seine Varianten sind inzwischen in Vergessenheit geraten. Nur in bestimmten religiösen Kreisen gelten Gespräch über Sexualität oder Gedanken an „das Sexuelle“ noch als Verstoß das Gebot der Keuschheit.

Quelle des Zitats: Meyers Retro Lexikon

Wortkombinationen mit "keusch".

Unkeusch, Keuschheitserziehung, Keuschheitsgelübde, Keuschheitsgürtel, Keuschheitsgeschirr, Keuschheitskäfig, Keuschhaltung, Peniskäfig

Als Synonym gilt „Züchtig“.



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