Das Dreiecksverhältnis oder die „Dreierbeziehung“ ist ein sexuelles Verhältnis, bei dem drei Partner untereinander sexuelle Beziehungen haben und dies voneinander wissen.
Beispiel fĂĽr eine FFM-Beziehung:
Anton hat eine Beziehung zu Bella und Doris. Doris hat aber auch eine sexuelle Verbindung zu Bella. Die Beziehungen müssen nicht zwangsläufig auf reinen Sex basieren, sondern können ganz oder teilweise auch auf andere erotische Lüste und Praktiken beruhen.
Beispiel fĂĽr eine MMF-Beziehung:
Christian hat eine Beziehung zu Bella, aber auch eine sexuelle Verbindung zu Anton. Auch bei dieser Konstellation können Varianten auftreten.
Bei einer V-Beziehung könnte Anton zwei Partner(innen), also beispielsweise Bella und Doris haben – doch wüssten die beiden Frauen nichts voreinander.
Während die FFM- oder MMF-Beziehungen eine Art „Zusammenleben“ voraussetzen, sind „Dreier“ (Triolen) eher gelegentliche Verabredungen zum gemeinsamen Sex.
In einigen Fällen haben die Personen gemeinsame soziale, erotische, sexuelle oder besondere Körperkontakte anderer Art (S/M). Das wären dann „klassische“ Dreierbeziehungen, die für eine lange Zeit eingegangen werden.
Die häufigste Konstellation bei Dreierbeziehungen (Triolen) besteht aus einem „festen“ Paar und einer dritten Person. Am häufigsten suchen heterosexuelle Paare eine dritte, ebenfalls heterosexuelle Person.
In einigen Fällen suchen Paare eine dritte Person, die „heteroflexibel“ ist und deshalb für beide als Sexpartner(in) infrage kommt. Dann wird im „klassischen Sinne“ meist angedeutet, welcher der beiden Ehepartner „Bi“ ist. Wird eine besonders schöne, meist junge Singlefrau von einem Paar gesucht, spricht man auch von einem „Unicorn" (Einhorn) gesucht,
Seltener werden von Einzelpersonen Paare gesucht, um Dreier zu bilden.
Das Thema wird vielfach unter Polyamorie behandelt. Dabei spielen auch Beziehungen zwischen mehr als drei Personen eine Rolle.