| **"Wie funktioniert der Orgasmus bei Frauen?"** ist eine der Fragen, die sich Männer oft stellen. Aber auch Frauen fargen sich manchmal: Warum ist es für mich so leicht/schwer, zu einem Orgasmus zu gelangen? Die Wurzeln liegen vermutlich tief in unserer Entwicklungsgeschichte (aber auch in der Kultur) verborgen. Dieser beitrag sucht nach möglichen antworten - und räumt mit einem Irrtum auf. | **"Wie funktioniert der Orgasmus bei Frauen?"** ist eine der Fragen, die sich Männer oft stellen. Aber auch Frauen fargen sich manchmal: Warum ist es für mich so leicht/schwer, zu einem Orgasmus zu gelangen? Die Wurzeln liegen vermutlich tief in unserer Entwicklungsgeschichte (aber auch in der Kultur) verborgen. Dieser beitrag sucht nach möglichen antworten - und räumt mit einem Irrtum auf. |
| Der Orgasmus (wir kommen noch darauf) wird im Gehirn produziert, also weder in der Vagina noch an der [[Klitoris]]. Dabei sammelt das Gehirn viele, Sinneseindrücke, Emotionen, Berührungen, Aktionen und sinnliche Gedanken, die aus sehr unterschiedlichen Quellen empfangen werden. Ziel der Gehirnteile, die dafür zuständig sind, ist vor allem, den kontrollierenden Teil des Gehirns völlig auszuschalten. Dadurch wird erreicht, dass der Geschlechtsakt nicht wieder unterbrochen wird, nachdem er einmal eingeleitet wurde. Die Bewusstseinsänderung geht einher mit „rhythmischer Zuckungen“ der Muskeln um Vagina, Gebärmutter und Beckenboden. Es gibt Theorien wie auch praktische Übungen, den Orgasmus zu „kontrollieren“, jedoch handelt es sich dabei um Sonderfälle, in denen Reste des Bewusstseins wie „neue Hürden“ aufgebaut und auch wieder abgebaut werden können. Diese Verfahren werden – zumal von Frauen – aber selten benutzt. | Der Orgasmus (wir kommen noch darauf) wird im Gehirn produziert, also weder in der Vagina noch an der Klitoris. Dabei sammelt das Gehirn viele, Sinneseindrücke, Emotionen, Berührungen, Aktionen und sinnliche Gedanken, die aus sehr unterschiedlichen Quellen empfangen werden. Ziel der Gehirnteile, die dafür zuständig sind, ist vor allem, den kontrollierenden Teil des Gehirns völlig auszuschalten. Dadurch wird erreicht, dass der Geschlechtsakt nicht wieder unterbrochen wird, nachdem er einmal eingeleitet wurde. Die Bewusstseinsänderung geht einher mit „rhythmischer Zuckungen“ der Muskeln um Vagina, Gebärmutter und Beckenboden. Es gibt Theorien wie auch praktische Übungen, den Orgasmus zu „kontrollieren“, jedoch handelt es sich dabei um Sonderfälle, in denen Reste des Bewusstseins wie „neue Hürden“ aufgebaut und auch wieder abgebaut werden können. Diese Verfahren werden – zumal von Frauen – aber selten benutzt. |