| Die Abkürzung BD wurde in der Blütezeit der BDSM-Aktivitäten bekannt, weil sie Teil des Begriffs "BDSM" ist. Sie hat allerdings kaum Bedeutung in der Umgangssprache. Das "B" für Bondage bedeutet sowohl **fesseln** wie auch **gefesselt werden**, das "D" steht für "strenge Disziplin", worunter in der Regel Körperstrafen und Erniedrigungen aller Art verstanden werden. Die Kombination ergibt sich daraus, dass viele Deliquenten die Schläge gefesselt empfangen wollen, da sie dann einen höheren Lustgewinn davon haben. Bondage (Fesselungen) allein ergeben keine BDSM-Aktvität, vielmehr gehören Fesselspiele heute bereits zum Repertoire vieler jungen Frauen, die Plüschhandschellen im Nachtschrank haben und diese auf ihre Liebhaber anwenden. Die BDSM-Szenerie selbst interessiert sich kaum für solche profanen Spiele, sondern kultiviert ihre Bondagelüste teils zu Kunstformen, teils aber auch zu fragwürdigen Praktiken, die im Verdacht stehen, die Menschenrechte zu verletzten. | Die Abkürzung BD wurde in der Blütezeit der BDSM-Aktivitäten bekannt, weil sie Teil des Begriffs "BDSM" ist. Sie hat allerdings kaum Bedeutung in der Umgangssprache. Das "B" für Bondage bedeutet sowohl **fesseln** wie auch **gefesselt werden**, das "D" steht für "strenge Disziplin", worunter in der Regel Körperstrafen und Erniedrigungen aller Art verstanden werden. Die Kombination ergibt sich daraus, dass viele Deliquenten die Schläge gefesselt empfangen wollen, da sie dann einen höheren Lustgewinn davon haben. Bondage (Fesselungen) allein ergeben keine BDSM-Aktvität, vielmehr gehören Fesselspiele heute bereits zum Repertoire vieler jungen Frauen, die Plüschhandschellen im Nachtschrank haben und diese auf ihre Liebhaber anwenden. Die BDSM-Szenerie selbst interessiert sich kaum für solche profanen Spiele, sondern kultiviert ihre Bondagegelüste teils zu Kunstformen, teils aber auch zu fragwürdigen Praktiken, die im Verdacht stehen, die Menschenrechte zu verletzten. |